Picpack vs. Stickygram

Instagram erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Und da es Schade ist, die geknippsten Bilder nur digital zugänglich zu haben, gibt es mittlerweile ein paar Dienste, die die Bilder in die Offlinewelt übertragen. Vor geraumer Zeit hatte ich schon mal etwas über den Dienst „Stickygramgeschrieben, da ich mir dort ein paar Bilder meiner Instagramfotos auf Magnete habe ziehen lassen. Das Ergebnis war durchaus sehenswert.

Erstellung der Bilder

Picpack bedankt sich für den Kauf

Nun habe ich einen weiteren Startup ausprobiert, welches sich genau derselben Geschichte verschrieben hat – Instagrambilder auf Magnete zu transferieren. Picpack ist kinderleicht zu bedienen. Die Anmeldung auf der Seite erfolgt mit den Zugangsdaten von Instagram. Sofort nach dem Login sieht man auch schon alle seine Bilder, die man bei Instagram hochgeladen hat und kann diese durch Klick zu einer entsprechenden Auswahl hinzufügen. Anders als bei Stickygram ist hier eine Auswahl von 12 Bildern in einem Raster von 4×3 möglich. Die ausgewählten Bilder können jederzeit wieder abgewählt und neu hinzugefügt werden. Die Bedienung ist kinderleicht.

Optik & Haptik

Und so sehen die Magnete dann aus.

Im Gegensatz zu Stickygram sind die gelieferten Bildmagnete etwas größer, dicker und haben abgerundete Ecken. Ein weiterer, für mich nicht ganz unerheblicher Unterschied, besteht in der Größe und der Art der Ausstanzung der Magnetbilder. Diese haben eine Größe von 57×57 mm und sind damit 7 mm größer als bei Stickygram. Auch wird innerhalb des Bildes gestanzt, was dazu führt, dass keine unschönen Ränder um die Bilder entstehen. Wichtige Bildbestandteile waren in meinem Fall davon nicht betroffen. Dadurch wirken die Magneten im Zusammenhang mit den runden Ecken und der Dicke etwas hochwertiger. Aber ob nun rund oder eckig ist sicherlich Geschmackssache.

Was die Qualität der Bilder anbelangt, nehmen sich beide Dienste nicht viel. In beiden Fällen sehen die übertragenen Bilder toll aus.

Preis & Lieferung

Sieht eher nach einer Amazon Lieferung aus.

Die größere Anzahl und die höhere Qualität der Magnete hat natürlich seinen Preis. Für 12  Bilder zahlt man bei Picpack 18 Euro, bei Stickygram waren es für 9 Bilder 11,76 Euro. In beiden Fällen konnte ich bequem per Paypal zahlen. Die Lieferung war Picpack extrem schnell. Donnerstag bestellt, hatte ich die Pics am Samstag im Briefkasten – super. Stickygram brauchte etwas länger, war aber durchaus im Rahmen (Donnerstag bestellt, Dienstag im Briefkasten).

Was die Verpackung anbelangt, hat Stickygram klar die Nase vorn. Das war optisch sehr viel ansprechender und erhöhte die Vorfreude beim auspacken. Bei Picpack war dies etwas lieblos und erinnerte an eine Amazon-Lieferung, das mag aber sicherlich der Größe und dem Raster der Magneten geschuldet sein. Rausgerissen wurde es etwas durch die Dankeschönbeigabe in Form eines zusätzlichen Magneten mit Picpack-Aufdruck.

Sicherlich ist die Verpackung in diesem Fall nicht entscheidend, aber das Auge isst ja schließlich auch mit.

Fazit

Ich bin mit beiden Lieferungen (Stickygram und Picpack) sehr zufrieden. Aufgrund er Wertigkeit der Magnete, würde ich Picpack etwas den Vorzug geben. Nichtsdestotrotz prangen nun alle an meinem Kühlschrank im Garten, was zum Einen ein optischer Hingucker ist und des öfteren zu Nachfragen führt und zum Anderen auch einen praktischen Hintergund haben kann. Zettel mit entsprechenden Hinweisen auf fehlende Kühlschrankinhalte, haben nun einen festen Platz.

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