Rechtsmittel?

„sofortueberweisung.de“ droht „Giropay“ mit juristischen Schritten wegen „rufschädigenden Falschaussagen“. Ich lach mich schlapp.

Und dazu dann auch noch folgende Aussage vom Vorstandschef der Payment Network AG (Betreiber von sofortueberweisung.de) Christoph Klein:

Zudem können über das Bezahlsystem von Payment Network etwa doppelt so viele Kunden online bezahlen wie mit Giropay, da mit sofortüberweisung.de auch Zahlungen bei Großbanken wie Commerzbank, Deutschen Bank und Hypovereinsbank möglich sind. Dass sofortüberweisung.de selbst bei Volks- und Raiffeisenbanken eine höhere Abdeckung hat, bestätigt unser Konzept eines bankenunabhängigen Systems. Mehr als 100 Volks- und Raiffeisenbanken funktionieren nämlich mit Giropay nicht, da die Institute sich gegen eine Integration entschieden haben.

Das ist genau der Punkt Herr Klein, der den gewissen Unterschied ausmacht. Sie greifen unautorisiert auf Sicherheitsmechanismen von Banken zu, die überhaupt nicht gefragt wurden, ob sie an diesem System überhaupt teilnehmen wollen. Kunden dieser Banken tun Dinge, die per Sonderbedingungen und AGB`s ausgeschlossen und vom Kunden per Unterschrift akzeptiert wurden. Nämlich das Weitergeben von Banknutzerdaten an Dritte.

Wenn man als Bank nicht am Dienst von Giropay teilnehmen möchte, aus welchen Gründen auch immer, so wird dies dort akzeptiert und respektiert und nicht ungefragt das Sytem für diese Bank trotzdem zum Einsatz gebracht. Die Banken haben sich bewusst „gegen eine Integration eines solchen Systems entschieden“ – wie oben ganz richtig bemerkt wurde. Aber das scheint sofortueberweisung.de nicht zu jucken.

Selbst das bewusste sperren von IP-Adressen wird durch diesen Betreiber umgangen, indem diese mal flux geändert werden.

Wo ist denn da bitte das Rechtsverständnis?

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