NIK Collection jetzt mit Analog Efex Pro

Google hat wider Erwarten die Filter der NIK Collection weiterentwickelt und neue Filter veröffentlicht. Mit Analog Efex Pro kann man den Look analoger Filme erzeugen, auch wenn man keine Dunkelkammer hat.

Bildtest mit ein paar Filtern der NIK-Software Analog Efex Pro

Bildtest mit ein paar Filtern der NIK-Software Analog Efex Pro

Und das Beste ist, wenn man irgendwann mal ein NIK Produkt käuflich erworben hat, bekommt man die gesamte Collection von NIK für umme. Einfach mal den NIK-Support anfragen. Dieser sendet Euch bei entsprechenden Nachweisen einen Link zum herunterladen der Software. Sofern ihr die Collection bereits habt, einfach den damals zugesandten Link nochmal benutzen, um die aktuelle Version herunter zu laden und einfach drüber bügeln.

Viel Spaß!

Hier noch der Link zur Google-Seite

Unter Windows 8.1 direkt auf den Desktop booten

Kurze Info mal zwischendurch. Viele meiner Bekannten finden es doof, dass der Rechner unter Windows 8 immer erst auf die Kacheloberfläche bootet. Offensichtlich möchten sich viele nicht mit dem inkonsequenten Vorgehen von Microsoft unter Windows 8 arrangieren – verständlicherweise. Und nein, ich möchte hier jetzt nicht das Für und Wider dieses Betriebssystems erörtern, denn das ist ein ganz anderes Thema.

Sofern man nun mal Besitzer und Nutzer von Windows 8 ist und auf Windows 8.1 gewechselt ist, hat man mit Bordmitteln nun die Möglichkeit direkt auf den Dektop zu booten.

Wie kann ich unter Windows 8.1 direkt auf den Desktop booten?

Ganz einfach …
Von der Kacheloberfläche auf den Desktop wechseln – entweder durch anklicken der entsprechenden Kachel oder durch Betätigung der Tastenkombination Windowstatse + D. Anschließend mit der rechten Maustaste auf die Task- bzw. Schnellstartleiste am unteren Bildschirmrand klicken und im Kontextmenü den Punkt „Eigenschaften“ aufrufen. Anschließend auf das Register „Navigation“ wechseln.

Unter Windows 8.1 direkt auf den Desktop booten

Unter Windows 8.1 direkt auf den Desktop booten

Dort dann einfach den Punkt „Beim Anmelden oder schließen sämtlicher Apps anstelle der Startseite den Desktop anzeigen“. Das wars auch schon.
Böse Zungen könnten ja jetzt behaupten – Da ist sie, die Funktion zum „Verstecken“ der Kacheloptik mitsamt ihren Apps.

MODOMOTO vs. Outfittery – Ein Männershoppingselbstversuch der etwas anderen Art

Ich bin ein Mann. Und Männer haben keine Zeit und keine Lust zum shoppen. So weit zumindest die verbreitete Meinung und die Philosophie der Berliner Startups „Modomoto“ und „Outfittery„. Natürlich drücken dies die Betreiberinnen von Modomoto wesentlich eleganter aus:

Shopping frisst unsere Zeit, ist oft anstrengend und alles andere als effektiv. Modomoto ist angetreten mit einer simplen Idee: Es muss für Männer einen besseren Weg geben, einfach gute Kleidung zu finden.

oder wie es Outfittery treffend umschreibt:

OUTFITTERY startete mit einer klaren Mission – Männer von der stressigen und zeitraubenden Last des Kleidungskaufs zu befreien.

Inwiefern man nun als Mann shoppen stressig und zeitraubend empfindet, muss jeder selbst für sich entscheiden. Fakt ist, dass es einigen mit Sicherheit schwer fällt, stilsicher das richtige Outfit zusammen zu stellen.

Beide Plattformen agieren ausschließlich über eine Internetplattform (und Telefon, aber dazu später mehr). Das spart teure Ladenlokale und ist aus meiner Sicht die eigentliche Finanzierungsidee. Eingekauft wird höchstwahrscheinlich beim Hersteller oder entsprechenden Zwischenhändlern. Die ausnahmslos hochwertigen und damit nicht gerade preiswerten Klamotten werden dann aber zum Ladenpreis vertickt.

Anmeldung

Was trägt man an einem normalen Samstag?

Was trägt man an einem normalen Samstag?

Die eigentliche Anmeldung ist bei beiden Plattformen im Grunde ziemlich simpel und sehr gut geführt. Nach Fragen zum Kleidungsstil, Farben, Mustern und Krägen bei Hemden, sowie weitereren ähnliche Angaben für T-shirts, Pullovern, Hosen und Schuhe ist man bei Modomoto auch schon durch. Vorausgesetzt man hat seine Maße im Kopf und weiß auch, dass es manchmal des Hemd in der XL und nicht in der L sein sollte.
Outfittery löst das im ersten Schritt etwas spielerischer und bringt auch Fragen rein, die auf den ersten Blick vielleicht nicht so viel mit Kleidung zu tun haben, aber auf den Zweiten schon einen kleinen Einblick in das kleidungstechnische Ticken des Kunden zulassen. Hinzu kommen Fragen zur Kleidung die man im Beruf trägt, zur Haarfarbe und welche Marken man ehesten in die Tüte packen würde. Schön fand ich auch die Frage: „Wie alt fühlen Sie sich?“

Während man bei Modomoto bereits am Anfang der Fragen seine zukünften Anmeldedaten angeben muss und damit bereits am Ende registriert ist, werden diese bei Outfittery erst am Ende der zu beantwortenden Fragen abverlangt, so dass man die Fragen erst einmal unverbindlich durchspielen kann. Was mir bei Outfittery besonders gut gefallen hat, war die „Zuweisung“ einer persönlichen Stylistin mit Bild und Name, die aufgrund meiner vorher getätigten Angaben am besten zu mir passt.

Nach Abschluss der Fragerunde fragt Modomoto gleich nach dem Bedarf und möchte mir sofort ein Paket zuschicken (was ja grundsätzlich nichts verwerfliches ist, dazu habe ich mich ja gerade angemeldet ). Outfittery löst das aus meinen Augen etwas eleganter, indem versucht wird eine größere Bindung zu mir aufzubauen. Unabhängig von der zugewiesenen persönlichen Stylistin, erhalte ich nach erfolgreicher Anmeldung die Möglichkeit, meine eingangs gewählten Antworten noch weiter zu verfeinern, um eine bessere Auswahl durch die Stylistin zu ermöglichen. Und man bietet mir vorrangig ein kurzes Telefonat an, um in einem persönlichen Gespräch noch besser auf mich eingehen zu können. Das macht Modomoto auch, aber nicht so schön wie Outfittery und immer nur am Rande mit kleinen Links, so dass ich nur bei Outfittery dem Gespräch zugestimmt habe (was im übrigen toll war und sehr unterhaltsam).

Was ich leider bei Beiden nicht gefunden habe, war die Möglichkeit seinen Account auch wieder zu löschen oder die anfänglich hinterlegten Angaben zu Kleidergrößen verändern zu können – ärgerlich, denn wer hat schon dauerhaft im dieselbe Größe.

Lieferung

Sind alle Fragen geklärt, kann man sich eine entsprechende Box mit ausgewählten Kleidungsstücken zusenden lassen. Ausgewählt heißt in diesem Fall, dass ich angebe, ob ich gerade ein Hemd mit Pullover und Schuhen benötige. Zusätzlich kann ein entsprechender Preisrahmen für die Lieferung angegeben werden. Jedenfalls theoretisch, denn leider sind zumindest bei der Erstlieferung meine Angaben völlig wurscht gewesen. Ich habe beispielsweise eine Hose bekommen, obwohl ich diese gar nicht als „Bedarf“ angegeben hatte. Auch der Preisrahmen wurde nicht mal annähernd eingehalten. Hört sich jetzt erst einmal schlimmer an als es ist, denn alles kann natürlich kostenfrei zurück gesandt werden.

In dem Telefonat mit Tatjana von Outfittery habe ich dann den durchaus nachvollziehbaren Grund erfahren. Gerade bei der ersten Lieferung versucht man ja auch heraus zu finden, wie der Kunde tickt und verschickt lieber erst einmal ein bis zwei vollständig zusammen gestellte Outfits. Um das zu erfahren, muss aber das entsprechende Telefonat führen. Ein Hinweis bei Erstbestellung der Box wäre sicherlich hilfreich.

Beide Boxen waren nicht länger als 1 Woche unterwegs, vom Tag der Bestellung an. Von beiden Unternehmen wurde ich regelmäßig per Mail auf eine sehr sympatische Art und Weise über die Lieferung auf dem Laufenden gehalten. Beide Pakete waren sehr gut verpackt, wobei Outfittery hier noch einen oben drauf setzt – der Versandkarton ist optisch wie ein kleiner Koffer gestaltet. Das Auge packt ja schließlich mit aus. Beide Kartons hatten einen Griff zum besseren Transport.

Auspacken

Das Auspacken war in beiden Fällen ein Erlebnis. Da man nicht weiß, was sich die Stylistinnen für einen haben einfallen lassen, ist es ja schon ein bisschen wie Weihnachten oder noch besser ein Überraschungsei für Männer ohne Schokolade. Bei dem Inhalt haben sich Beide keine Blöße gegeben. Toll verpackt, jedes Outfit wird mit einem Band bzw. Schnur zusammen gepackt, Hemden werden in den Pullover gesteckt, um gleich eine entsprechende Wirkung zu erzielen.

Was mir richtig gut gefallen hat, von Beiden habe ich eine handgeschriebene persönliche Karte erhalten, die zum Teil auch noch Tipps enthielt, wie man die Outfits miteinander kombinieren kann – super.

Über Mode lässt sich nicht streiten. Im Endeffekt muss jeder selber entscheiden was er gut findet oder nicht. In meinem Fall waren sowohl Sachen dabei, die mir auch im Laden ins Auge gesprungen wären, als auch Klamotten, die ich normalerweise niemals anprobiert hätte und dann behalten habe, weil es toll aussah (sagt auch meine Frau ).

Nachbereitung & Fazit

Was man nicht behalten möchte, schickt man einfach kostenfrei wieder zurück. Erst danach erhält man die entsprechende Rechnung und kann überweisen.

Klar … die nächste Box ruft und da macht es natürlich mehr als Sinn, aktiv am Kunden dran zu bleiben. Auch wenn das mit Sicherheit der Hintergrund ist, hatte ich nie das Gefühl, dass ich aus diesem Grund weiterhin kontaktiert wurde. Es ging um Feedback zu den zugesandten Sachen, auch Kritik wurde wohlwollend aufgenommen. Jede Mail war sehr persönlich geschrieben. Ich hatte das Gefühl, man kümmert sich um mich.

Insgesamt haben sich beide Unternehmen keine Blöße gegeben und ich kann diese Erfahrung des Einkaufens für Männer (ja liebe Frauen, das gibts derzeit nur für Männer) nur empfehlen. Outfittery war für meine Begriffe ein Tick weiter vorn. Die Fragestellungen waren etwas ausgefeilter, die persönlich zugewiesene Stylistin mit Bild – schöne Idee, der Kofferkarton … und eine Freundschaftsanfrage „meiner“ Stylistin auf Facebook (Jede Stylistin hat im Namen von Outfittery ein Profil bei Facebook und sendet an ihre neuen Kunden angekündigt eine Freundschaftsanfrage, die man annehmen kann um noch schneller Infos und Kontakt zu bekommen. Aus Sicht der FB-Nutzungsbedingungen zwar nicht zulässig, aber trotzdem ne nette Idee.).

Schade finde ich, dass es keine Möglichkeit gibt online die im Account hinterlegten Daten zu verändern. Aber möglicherweise ist dies ja mit Bedacht „weggelassen“ worden, um am Ende doch zu einem persönlichen Gespräch per Telefon zu kommen.

Mir hat es auf jeden Fall Spaß gemacht und ich werd ebei Bedarf wohl wieder einen Überraschungskarton ordern – bei Beiden.

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