Windows 8 – ein paar Einsteigertipps

Also eigentlich wollte ich nur die Gunst der Stunde nutzen und das neue Betriebssystem von Microsoft in der Pro-Version billig schießen. Kann man sich ja mal auf Halde legen dachte ich. Mit Windows 7 war ich sehr zufrieden und die Meinungen zu Windows 8 waren und sind denn doch sehr geteilt. Am Wochenende gings also ran an den PC un drunter geladen das Ganze. Bis 31.01.2013 gibt es die Pro-Version als Update zum herunter laden noch für 29,90 Euro und ist hier zu finden.

Das Laden und auf DVD brennen war schnell erledigt und kein Problem. Nachdem ich dann aber in diversen Foren doch einiges Positives über Windows 8 gelesen habe, siegte mein „Spieltrieb“ und ich habe es nun über Windows 7 drüber gebügelt. Die Installation war mehr als banal, alle Treiber und Geräte wurden sofort erkannt, ein paar Dinge mussten vorab deinstalliert werden, aber alles unproblematisch. Nichts desto trotz der Hinweis – Backup vorher machen. Sollte man eh immer tun, aber man kann ja nicht genug drauf hinweisen.

Kleines Zwischenfazit

Sieht schick aus und ist ziemlich gewöhnungsbedürftig, klar ist halt vom Ansatz in bestimmten Sachen doch sehr anders.

Im Grunde ist die neue UI-Oberfläche nichts anderes, als das alte Startmenü. Das alte Startmenü habe ich nie genutzt, außer zum aufrufen der Suche. Das neue App-Zentrum zeigt mir die Sachen, die ich will auf einen Blick mit zum Teil vielen Zusatzinfos und wenn ich es nicht brauche – Windowstaste + D ruft den Desktop auf, den man von Windows 7 her noch kennt. Da ich 2 Bildschirme habe, komme ich sogar zeitgleich in den Genuss von Beidem.

Schönere Kacheln für Standardprogramme

Sämtliche bereits installierte Programme kann ich mir als Kachel (Tiles genannt) auf der UI-Oberfläche anzeigen lassen. Wenn die Programme (wie z.B. Skype oder Evernote) als App vorliegen, dann sehen die Tiles (ich bleib Kachel – ist verständlicher) auch richtig schön aus. Standardprogramme werden mit farbigem Hintergrund, aber eben mit dem Standardicon angezeigt, was die Gesamtoptik etwas kaputt macht.

Kachel mit Standardprogramm Icon
Kachel für ein Programm (Skype), das aus dem App-Store geladen wurde.
Kachel mit nachträglich angepasster Grafik. (Rechner herunter fahren)

Über die roten Hotspots werden weitere Informationen angezeigt

Aber es gibt natürlich findige Köpfe, die sich dafür schon eine Lösung ausgedacht haben. Leider stellt Microsoft die Möglichkeit zu einer entsprechenden Änderung nicht von Hause aus zur Verfügung.

OblyTile macht Kacheln schön

Mit dem kleinen Programm OblyTile kann man sehr einfach installierten Programmen eine ansehnliche Kachel zur Verfügung stellen. Das Progrämmchen braucht nicht installiert werden, sondern startet direkt nach dem Doppelklick auf die entsprechende exe. Die vorgegebenen Felder müssen entsprechend ausgefüllt werden, so dass den Standardprogrammen selbst entworfene Bilder zugewiesen werden können. Diese sollten im png-Format erstellt werden, so kann über OblyTile noch eine Hintergrundfarbe zugewiesen werden. Ein Klick auf „Create Tile“ und das wars.

Da nun nicht alle mit Eigenkreativität gesegnet sind oder vielleicht auch die programmtechnischen Möglichkeiten fehlen, gibt es auch dafür bereits Abhilfe. In Devianart findet ihr vom Nutzer „dAKirby309“ ein Iconset mit 600 Vorlagen, die meiner Meinung nach sehr ansprechend sind und eine Vielzahl von Programmen unterschiedlicher Art abdecken.

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